Einführung in die Evolutionstheorie
Ernst Mayr gehört zu den führenden Evolutionswissenschaftlern
des 20. Jahrhunderts. Sein Einführungsartikel bietet einen guten
Überblick über das Wesen der modernen Evolutionstheorie.
Zeitraffer Die Zeit vom Urknall (ein
Zeitraum von rund 16 Milliarden Jahren) bis heute offenbart erstaunliche
Einsichten, wenn man diese Zeitspanne auf ein Jahr schrumpfen lässt.
Geschichte
Eine kurze Geschichte
der Evolutionstheorien von Aristoteles bis Charles Darwin.
Fossilien
Wesentliche Fakten der
Evolution sind die Fossilien, also Reste früherer Lebewesen oder
ihrer Spuren. Fossilien finden sich nur in Sediementgesteinen. Viele Fossilien
werden durch Zufall gefunden. Vieles geht durch Unkenntnis oder durch
Bautätigkeiten verloren.
Mythen und Legenden
Im Mittelalter konnte man mit den gefundenen Fossilien nichts anfangen.
Sie wurden daher als "Drachenzungen", "Drudenfüße",
"Heilig-Geist-Steine" usw. gedeutet.
Altersbestimmungsmethoden
Eine wesentliche
Fragen der Biologie und Geologie ist die Frage nach dem Alter von Gesteinsformationen
und der darin enthaltenen Fossilien.
Der Miller Urey-Versuch Der
Miller Urey-Versuch bewies, dass aus energiearmen chemischen Verbindungen
durch Energiezufuhr spontan die Bausteine des Lebens (Aminosäuren,
Basen, ATP usw.) entstehen können.
Die Entwicklung des Lebens auf der
Erde Die Entwicklungsgeschichte der Erde und des Lebens zeigt alle
wesentlichen Entwicklungen (Gebirgsbildungen, Leitfossilien, Katastrophen
usw.) vom Präkambrium bis heute. Die Kapitel kann man auch als Word-Datei
downloaden.
Die Evolution zum Menschen
Übersicht
über die bedeutendsten Funde unserer Vorfahren. Es wurde Donald Johansons
Einteilung übernommen, die nur noch zwei Gattungsbezeichnungen ('Australopithecus'
und 'Homo') kennt.
Vergleichende
Embryogenese
Die Entwicklung der Embryonen der Wirbeltiere ist
in ihren Grundzügen vergleichbar. Ein Vergleich der Entwicklung
und einzelner Entwicklungsstadien zeigt charakteristische Abwandlung des
Ablaufs. So gibt es etwa strukturelle Unterschiede, wie der steigende
Dottergehalt der Eizellen, die den Ablauf der Frühentwicklung stark
beeinflussen. Mit der fortschreitenden Evolution erfolgt die Entwicklung
der befruchteten Eizelle nicht mehr im Wasser, wodurch die Gefahr der
Austrocknung besteht. Die Natur löste das Problem entsprechend.
Artentstehung Die Mechanismen
der Artentstehung werden seit Mitte des 20. Jahrhunderst genau untersucht.
(In Arbeit).
Charles
Darwin
Charles Darwin hat
mit seiner Evolutionstheorie die Welt der Biologie radikal umgestaltet.
In seinen Theorien finden sich aus heutiger Sicht einige Fehler, aber
sein wissenschaftliches Grundgebäude gilt heute allgemein als Standard.
Auf den Spuren von Charles Darwin
Charles Darwins Spuren sind in England heute noch zu sehen. Wir machen
eine reich bebilderte Reise nach Shrewsbury, Cambridge, Downe und London.
Literaturangaben zur Evolution Die
Hinweise auf genetische Literatur hängen mit der Tatsache zusammen,
dass die moderne Genetik in den letzten Jahrzehnten entscheidend zur Entwicklung
und Verbesserung der Evolutionstheorie beigetragen hat.
Der Kreationismus (Epilog) Der Kreationismus
wurde in den USA in fundamentalistischen protestantischen Kreisen entwickelt
und ist als Neudeutung der Biologie eine wissenschaftliche und philosophische
Sackgasse. Der Kreationismus hat - so wie Astrologie, Wahrsagerei u.dgl.
- mit Wissenschaft nichts zu tun. Parallel zum christlich motivierten
Kreationismus gibt es auch einen islamischen. Die Argumentationsweise
ist die dort gleiche wie bei der amerikanischen Variante. In Europa konnte
der Kreationismus nie richtig Fuß fassen.
Evolutionäre Erkenntnistheorie
Eine Kurzeinführung ... Die evolutionäre
Erkenntnistheorie ist eine logische Konsequenz der Evolutionstheorie.
... und eine Zusammenfassung von Gerhard
Vollmer Die Evolutionäre Erkenntnistheorie nimmt den Menschen
in einer kopernikanischen Wendung aus seiner früheren zentralen Stellung
heraus und macht ihn zu einem Beobachter kosmischen Geschehens - das ihn
einschließt.
Die Evolution der evolutionären Erkenntnistheorie
Die Idee einer Evolution der Erkenntnisfähigkeit ist alt,
aber erst seit den Sechzigerjahren des 20. Jahrhunderts wird der Gedanke
einer Evolution der Erkenntnis systematisch und intensiv aufgegriffen.
Die Evolution der Erkenntnisfähigkeit
Unser Erkenntnisapparat ist ein Ergebnis der Evolution. Die subjektiven
Erkenntnisstrukturen passen auf die Welt, weil sie sich im Laufe der Evolution
in Artpassung an diese reale Welt herausgebildet haben. Und sie stimmen
mit den realen Strukturen (teilweise) überein, weil nur eine solche
Übereinstimmung das Überleben ermöglichte.
Angeborene Strukturen Experimente
zeigen klar, dass gewisse Fähigkeiten, z. B. Bewegungssehen, Farbwahrnehmung,
Tiefen- und Gestaltwahrnehmung im strengen Sinne angeboren sind.
Der Passungscharakter der Wahrnehmungsstrukturen
Die menschliche Wahrnehmung ist genauso ein Ergebnis der natürlichen
Auslese wie jedes andere Merkmal von Organismen. Dabei begünstigt
die Selektion im allgemeinen eine besseres Erkennen der objektiven Züge
der Umwelt, in der unsere vormenschlichen Ahnen lebten.
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