Versuche zum Lotuseffekt
   
Im Wahlpflichtfach BIONIK-Physik der 6. Klasse befassten wir uns mit dem Lotuseffekt. Grundlage des Lotuseffektes sind extrem aufgeraute, Wasser abweisende nichtbenetzende Blattoberflächen, an denen Wasser und Partikel praktisch nicht haften.
Neben stark gewölbten oder papillösen Epidermiszellen sind es vor allem Wachskristalle in der Größe weniger Mikrometer, die den Effekt bewirken. Die besondere Strukturierung der Oberfläche und die Fähigkeit zur Regeneration der Wachse machen den Lotuseffekt auch gegenüber natürlichen Einflüssen weitgehend unempfindlich.
 
Nachdem die Schüler in der Umgebung der Schule verschiedene Blätter gesammelt hatten, wurden diese mit Kreidestaub "verschmutzt". Beim Abspülen mit Wasser zeigten sich starke Unterschiede. Vor allem Kleeblätter weisen einen starken Lotuseffekt auf.

 
Anschließend erzeugen wir mit einer Spritze einen Wassertropfen und nahmen diesen mithilfe einer Web-Cam auf.

 
Hier sehen wird einen Tropfen auf einem Kleeblatt. Anhand der Bilder wurde der Winkel am Rand bestimmt. Je kleiner der Winkel umso Wasserabweisender ist die Blattoberfläche.  

 

Zum Schluss erstellten die Schüler noch Plakate über die Theorie, Anwendungen des Lotuseffektes und die durchgeführten Versuche.