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Starzelalpe und Starzeljoch

 

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Die Starzelalpe ist eine der 33 Alpen im Tale, auf die nach wie vor Vieh aufgetrieben wird. Allerdings hat sich in den letzten Jahrzehnten ein grundlegender Wandel in der Alpwirtschaft des Tales vollzogen, was folgende Zahlen verdeutlichen. Im Jahre 1900 wurden 1.230 Kühe und 600 Stück Jungvieh auf 56 Alpen, wovon 52 Sennalpen waren, gehalten. Im Jahre 1980 hingegen wurden auf 33 Alpen 167 Kühe und 1.800 Stück Jungvieh aufgetrieben, aber nur noch auf drei Alpen wurde Käse erzeugt. Früher war sämtliches Alpvieh in Walser Besitz, im Winter wurde überzähliges Vieh ins Allgäu zum Füttern verliehen. Heute gehört der größte Teil der aufgetriebenen Tiere Allgäuer Bauern, die sie zum „Sömmern“ ins Walsertal bringen. Das Starzeljoch (1.867 m) war früher einer der wichtigsten Übergänge vom Kleinwalsertal in den Bregenzerwald. Noch nach dem 2. Weltkrieg wurde es z.B. vom Schulinspektor benützt, um den Walsertaler Schulen einen Besuch abzustatten. Vor dem Hubschrauberzeitalter wurden im Walsertal ertappte Gesetzesbrecher in Handschellen von der Gendarmerie übers Joch nach Bezau zum Bezirksgericht gebracht (keine Gefangenentransporte über deutsches Staatsgebiet).

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