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Verschiedene Modelle in Österreich

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Die Situation ist in den eune österreichischen Bundesländern underschiedlich wie auch die zur Verfügung stehenden Fördermaßnahmen. In Vorarlberg, wo die Hochstschülerzahl pro Klasse 30 ist, zählte 1990 jedes Kind mit nichtdeutscher Muttersprache doppelt. Das hieß, dass z.B. eine Klasse mit 8 türkischen Kindern nur 14 österreichische Kinder benötigte, um mit insgesamt 22 Schülern voll zu werden. Dies half dem Klassenlehrer natürlich sehr dabei, diesen Kindern Aufmerksamkeit und Zeit zu geben.

Jetzt im Jahre 1998, wo das Geld in unserem Bundeshaushalt knapper wird, ist der Umrechnungsfaktor auf 1,4 verringert worden, sodass dieselben 8 Kinder umgerechnet 11,2 ausmachen; damit braucht die Klasse jetzt 19 österreichische Kinder, um mit 27 voll zu werden.

Es ist aber nicht nur die Budgetsituation, die diese Entwicklung herbeigeführt hat. Vielmehr ist es ein Schwerpunktwechsel, eine Verlagerung in der öffentlichen Diskussion und im öffentlichen Interesse weg von der Integration sozial benachteiligter Gruppen wie Gastarbeitern hin zur Integration von Kindern mit einer Behinderung. Diese Kinder haben jetzt eine starke Lobby, und 1993 und 1997 wurden neue Gesetze in Kraft gesetzt. Der Geldfluss ist damit weniger gestoppt worden als in eine neue Richtung gelenkt..


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