Volksschule Lustenau Hasenfeld
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Die Integrationskinder der 3b Klasse
Das Kind mit der am deutlichsten sichtbaren Behinderung Patrik, dessen Problem diagnostiziert wurde als cerebrale Bewegungsstörung mit spastischer Tetraplegie. Er muss in seinem Rollstuhl sitzen oder am Boden liegen, da ihn seine Beine nicht tragen. Seine Hände sind auch verformt, so dass er selbst einfache Tätigkeiten wie das Schneiden von Papier schwierig findet (Prof. Dietmar Dörler von der Pädagogischen Akademie Feldkirch hilft ihm dabei). Dennoch ist Patrik ein lustiges und witziges Kind, mit dem man viel Spaß haben kann.
Ihn zu unterrichten braucht viel Zeit, Geduld und auch physische Kraft, da er gehoben und gestützt werden muss, wenn er sich bewegen soll.
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Kasim ist ein türkischer Junge, der kaum seinen Vornamen am Computer schreiben kann. Er kann noch nicht lesen und schreiben, da seine geistige Behinderung schwer ist (er hat ein intellektuelles Alter eines Zweijährigen). Dennoch hat er eine Rolle in der Klasse zu spielen und kann an allen möglichen Aktivitäten teilnehmen, wenn der Lehrer eine geeignete Rolle zuweist. Es tut gut zu sehen, wie unkompliziert er in die Klasse integriert ist und wie die besten SchülerInnen ihm helfen wie alle anderen, seine Aufgaben zu lösen.
Allerdings erwies es sich schließlich als schwierig, im Rahmen der gesamten Klasse die richtige Art und die richtige Menge an Förderung anzubieten. Daher wechselte Kasim gegen Ende des Schuljahres probeweise für einen Monat ins Pädagogische Förderzentrum Lustenau. Dort war er mit drei anderen Schülern, die ähnliche Probleme haben, in einer Klasse mit zwei Lehrern. Dies schien für ihn dann die bessere Lösung zu sein - daher blieb er dort und wird seine Schullaufbahn am PFZ fortsetzen.
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Dominik, Carmen, und Ahmet

Diese drei Kinder haben sonderpädagogischen Förderbedarf und könnten auch an einem SPZ sein. Ihre Fähigkeiten variieren beträchtlich. Während der eine von ihnen gerade den Lehrplan der 2. Klasse in Rechnen geschafft hat, ist die andere fast so weit wie die Kinder der regulären Klasse. Daher braucht es ganz individuell abgestimmte Fördermaßnahmen, die auch Rücksicht nehmen auf den Grad ihrer Eigentätigkeit und ihres Energieniveaus, weil einige eher selbsttätig arbeiten können, während andere fast völlig auf die Führung durch den Lehrer angewiesen sind.
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