Aktivitäten und Berichte

- Blutmond über Vorarlberg
erschienen in der NEUEN am 20. Jänner 2019
Der Artikel


-  Totale Mondfinsternis in den Morgenstunden am Montag den 21. Jänner 2019:

Freie Sicht zum Westhorizont erforderlich.
   Beginn: 4 Uhr 35;
   Totalität von 5 Uhr 41 bis 6 Uhr 44;
   Ende um 7 Uhr 41 (Austritt aus dem Kernschatten)


Bild: Quelle Kuffner Sternwarte Wien; http://kuffner-sternwarte.at/2018/mondfinsternis/totale-mondfinsternis-2018.php



- Sternschnuppen faszinieren

Eine der Perseiden Nächte verbrachte ich am Rüfikopf oberhalb von Lech in 2350 m Seehöhe. Klarer Sternenhimmel, exzellente Organisation durch den Lech-Zürs-Tourismus. Sternschnuppen, die Planeten Venus, Jupiter, Saturn, Mars.. da bleiben keine Wünsche offen.
https://www.vol.at/laurentiusnacht-auf-dem-ruefikopf/5890070
https://www.lechnews.at/laurentiusnacht

Zur selben Zeit war der Astrophotograph Günther Rudigier in der Arlberggegend und fing eine Laurentiusträne vor der Kulisse der Milchstraße auf. Danke Günther, dass ich das fantastische Bild verwenden darf.



Weiter Werke von Günther Rudigier auf Instagram:   https://500px.com/rudigier



Auf diesem Bild kann man den Ausstrahlungspunkt der Perseiden erahnen. Das Foto stammt von Thomas Vielgut. Herzlichen Dank, dass ich es verwenden darf. Thomas hat die Aufnahme während der „Laurentiusnacht“ auf dem Rüfikopf gemacht.


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Vorweihnachtliche Sterne
Gerade in der Vorweihnachtszeit kann ein Blick zum Sternenhimmel entspannend und besinnlich sein.
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- Fly Me To The Moon
Erstaunliches aus den Tiefen des Alls – mit jazzigen Klängen.
Die Jazzmusiker Manfred Vith (Klavier) und Erich Peter (Saxofon) präsentieren Musikstücke, die allesamt himmlischen Bezug haben. Robert Seeberger erzählt dazwischen erstaunliche Geschichten über uns und das Universum.   
23.09.18 So. 17.00 Uhr, Villa Falkenhorst
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- Das „Skyspace“ des amerikanischen Künstlers James Turrell wird Anfang September in Lech eröffnet.

Am Mittwoch den 26. September werde ich im „Skyspace“ zu folgendem Thema sprechen: Wie das Universum entstand: Gedanken zwischen Genesis und Kosmologie.
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-  Lange nach der Museen am 6. Oktober 2018: Palais Lichtenstein:
20:30 Uhr  Führung:  Himmelsbeobachtungen seit der Gründung Feldkirchs
Ab 22 Uhr: bei schönem Wetter, „“Sterne luaga“ mit freiem Auge beim Dachausstieg.
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-  Galaxien auf Kollisionskurs:
Samstag, 20. Oktober 2018: Es spricht die Vorarlberger Astrophysikerin Stefanie Unterguggenberger
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- Wir Menschen als Teil des Universums
Erstaunliches aus der Welt der Planeten, Sterne und Galaxien für Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen.
25. und 26. Oktober 2018 im Bildungshaus St. Arbogast.
Anmeldung und nähere Informationen:  https://arbogast.at/programm/agendas/1372?category_id=partnerschaft-familie&page=3

- Sternbilder in der Kunst
Menschliche Erfahrungen bestimmen was wir aus Mustern herauslesen. Die alten Griechen verewigten im Andromeda, Perseus und anderen Gestalten ihre Mythologie am Himmel. Die Seefahrer gaben den südlichen Sternbildern Kompass, Luftpumpe und Quadrant Namen. Der Vorarlberger Künstler Reinold Amann interpretierte die Sternbilder modern: aus dem Schwan wurde ein Düsenjet und aus dem Dreieck (Triangulum) wurde ein Teil eines Strommasten.




- Zeit der Sternschnuppen
Zwischen dem 9. und dem 13. August sind wie jedes Jahr besonders viele Sternschnuppen zu erwarten. Das Maximum der „Perseiden" wird in der Nacht vom 12. auf 13. August erwartet. Am 11. August ist Neumond und so gibt es kein störendes Mondlicht. Beobachtungstipps:   einen dunklen Beobachtungsplatz suchen, Liegestühle mitnehmen, beste Beobachtungszeit ab 22 Uhr, dann geht das Sternbild Perseus im Nordosten auf. Aus dieser Richtung (Radiant) scheinen die Sternschnuppen zu kommen. Beobachtungen nach Mitternacht sind noch günstiger, da Perseus dann hoch am Himmel steht.



Bildquelle: Spektrum der Wissenschaft, 2016



Bildquelle: Brocken InagloryAnton; wikimedia

Aus dem nördlichen Bereich des Sternbildes Perseus scheinen die Sternschnuppen zu kommen.
 

- Wetterglück und zahlreiche Besucher bei Mofi- und Planetenbeobachtung in Thüringerberg
Schon um 20 Uhr kamen die ersten Besucher und stellten eigene Geräte und Fotokameras auf. Der Mond ging nach 22 Uhr komplett verfinstert hinter dem „Hohen Frassen“ auf. Bis dahin wurden Venus (Halbvenus), Jupiter mit seinen großen Monden, Saturn mit dem schönen Ring durchs Fernrohr der mobilen Sternwarte beobachtet. Kurz nach dem Mondaufgang zeigte sich auch der orangerote Mars (mit 58 Millionen Km sehr nahe und hell).

Die letzten Besucher blieben bis nach Mitternacht und beobachteten, wie sich der Erdschatten wieder völlig vom Mond zurückzog. Ein Fernsehteam verfolgte das Geschehen für V-Heute.


- Wann genau ist heuer 2018 Frühlingsbeginn und wann Tag- und Nachtgleiche?
Frühlingsbeginn war heuer am 22. März, wieso aber die Tag- und Nachtgleiche schon am 18. März?

Sonnenaufgang über Cran Canaria. Deutlich bevor der Sonnenmittelpunkt über den Horizont steigt, erreichen uns die ersten Sonnenstrahlen

 
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- Die Weisen aus dem Morgenland fanden ihren Weg zur Krippe, indem sie einem Stern folgten.
Der Jesuitenpater Guy Consolmagno von der Vatikanischen Sternwarte zur Frage ob es um Christi Geburt Himmelsereignisse gab, die mit der Überlieferung übereinstimmen:
http://www.vofoundation.org/faith-and-science/was-there-really-a-star-of-bethlehem/

- Historisches Fernrohr wieder in Feldkirch
Rechtzeitig zum Jubiläumsjahr 2018 ist es Dr. Manfred Getzner gelungen, einen historisch bedeutsamen Refraktor der Firma Merz zurück nach Feldkirch zu bringen. In der aktuellen Ausgabe (September 2017) der Zeitschrift „Sterne und Weltraum“ wird über Merz Instrumente als Meisterwerke der Technik gesprochen, und appelliert diese als kulturelles Erbe zu erhalten und zu beschützen.
Gemeinsam mit Mag. Manfred Huber haben wir in dieser Woche begonnen, das Meisterwerk wieder aufzubauen.
Bilder dazu
 
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6. August 1967: Jocelyn Bell endeckt den ersten Pulsar:

Pulsare sind rotierende Neutronensterne. Sie entstehen bei Supernova-Explosionen. Der Krebsnebel ist ein bekannter Überrest einer solchen Explosion. In seinem Zentrum befindet sich ein Pulsar.



Crab-Nebel und Pulsar mit Periode 0.033 sec.

Pulsare sind hochpräzise Uhren, fast so genau wie Atomuhren. Sie sind Laboratorien für grundlegende Theorien, wie Einsteins Relativitätstheorie. Nach 50 Jahren Forschung kennt man 2500 Pulsare davon gut 10% in Doppelsternsystemen.
Weitere Informationen des Max Planck Instituts für Radioastronomie: http://www.mpifr-bonn.mpg.de/571077/pulsare

Ende 2016 wurde ein Doppelneutronensternsystem entdeckt. Das öffentliche Rechnerprojekt „Einstein@Home“ war daran beteiligt.
Presseaussendung des MPI dazu:  https://www.mpifr-bonn.mpg.de/pressemeldungen/2016/14

- Die Suche nach Leben auf Exoplaneten mit Hilfe des neuen Riesenteleskops der ESO:
Ein Interview mit Radio Welle 1 - Salzburg:
Die Europäische Südsternwarte hat in der Wüste Chiles den Grundstein für das größte optische Teleskop der Welt gelegt. Mit dem Riesenteleskop soll nach weiterem Leben im All gesucht werden. Astrophysiker Robert Seeberger hat mit Kollegin Sarah Hampf über dieses spannende Projekt gesprochen.
Das Interview

- Begabte Migranten mit START-Stipendium verbringen Wochenende im Kloster Bezau.
Bei einem Astronomie Workshop am ersten Juli ging es um die Frage nach außerirdischem Leben.
Mehr dazu
Bilder dazu

- Grundsteinlegung für das größte Auge der Welt
„Das ELT könnte unsere Weltsicht in ähnliche Weise revolutionieren, wie das Teleskop Galileo Galileis von 400 Jahren“.
Mehr dazu



Beobachten Sie den Baufortschritt am ELT mit stündlich aktualisierten Bildern vom Cerro Armazones:
https://www.eso.org/public/archives/static/pano/latest/POI/preset_1.jpg

- Die Himmelsscheibe von Nebra: 3700 bis 4100 Jahre alt. Sie ist nicht nur astronomisch, sondern auch handwerklich ein wahres Wunderwerk. In den nächsten Monaten möchte ich immer wieder über verschiedene Aspekte der Bronzescheibe berichten.
Genauere Informationen dazu

- Beeindruckende Sonnenfinsternis
Die öffentliche Sofi-Beobachtung auf der Dachterrasse des ORF-Funkhauses war bestens besucht. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Sofi waren alle 100 Finsternisbrillen an die Besucher verteilt. Der Moderator und Hobbyastronom Reinhard Wittwer berichtete gemeinsam mit mir den ganzen Vormittag mit Lifeeinstiegen in Radio Vorarlberg.
Auf Grund der Adaptation des Auges merkte man kaum, dass es 70% dunkler wurde, aber es herrschte eine eigenartige, besondere Lichtstimmung. Eine Temperaturmessung belegte einen Temperaturabfall von fünf Grad zum Zeitpunkt der maximalen Bedeckung.
Die Besucher verfolgten durch das 10" SC Teleskop interessiert den Verlauf der Finsternis samt der Bedeckung eines großen Sonnenflecks. Mit dem Solarscope wurde die verfinsterte Sonne projiziert. Sogar eine einfache Lochkamera in Form einer Kartonröhre lieferte ein brauchbares Abbild. Viele Besucher nahmen die Gelegenheit wahr um durch eine Spezialfolie ihre eigenen Fotos anzufertigen.
Bilder dazu

- Lange Nacht der Forschung am 4. April 2014 mit der mobilen Sternwarte
beim Life Cycle Tower  in Dornbirn.
Zwei Stationen:  Wo finde ich Bären, Löwen, Giraffen und Krebse außerhalb des Zoos? Wer hat das Gesicht des Mannes im Mond gezeichnet?
Weitere Themen und Informationen zur Langen Nacht der Forschung:  
http://www.langenachtderforschung.at/

- Mittwoch, 26. März 2014: Buchpräsentation von Dr. Rudolf  Seewald
Letztes Jahr feierte Dr. Rudolf Seewald seinen 97. Geburtstag. Der pensionierte Advokat ist begeisterter Astronom. Die Vorarlberger Amateur Astronomen schätzen ihn wegen seiner tiefgründigen und interessanten Vorträge; zuletzt im November 2013: Weißt Du wieviel Sternlein stehen.
Seine zahlreichen Bücher handeln von Astronomie, Religion, Geschichte… Wir dürfen auf sein neuestes Werk gespannt sein.

- Auf der Suche nach der ersten Sterngeneration
Galaktische Archäologie nennen A. Frebel und N. Christlieb ihren Aufsatz im Physik Journal 12 (2013) Nr. 3 Seite 29ff. Jeder Blick ins All ist bekanntermaßen ein Blick in die Vergangenheit und so mag die Verknüpfung der beiden Disziplinen eine gewisse Originalität aufweisen. Jedenfalls liefert eine google-Suche etliche gemeinsame Treffer „Archäologie-Astronomie“. Bei o.g. Aufsatz geht es allerdings wirklich um das Auffinden sehr alter Objekte in der Milchstraße: um Sterne der ersten Generation, die wenige 100 Millionen Jahre nach dem Urknall gebildet wurden. Beim Urknall sind Wasserstoff, Helium und etwas Lithium entstanden. Alle übrigen Elemente wurden in Sternen „erbrütet“ oder bei Sternexplosionen erzeugt. Man sucht daher nach Sternen mit sehr geringer Metallizität. Stand der Forschung: einige wenige Sterne zweiter Generation wurden gefunden. Durch den Einsatz neuer Verfahren (chinesisches Teleskop LAMOST und das australische LkyMapper Teleskop) erhofft man in den nächsten Jahren Sterne der ersten Generation „auszugraben“.


- Prognosencheck wie immer ernüchternd:
Immer zum Jahreswechsel geben Astrologen bekannt, was sie für das kommende Jahr „vorhersehen“. Die GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) zieht immer ein Jahr später Bilanz über die Prognosen. Ernüchternd für die Astrologie: 2012 wurde der EURO nicht abgeschafft, es gab keine Terroranschläge bei den Olympischen Spielen, der Vesuv ist nicht ausgebrochen und die Welt ist nicht untergegangen…

Mehr dazu auf der Homepage der GWUP:   http://www.gwup.org/infos/nachrichten/1154

 

- VORANKÜNDIGUNG:
Der Österreichische Astronomietag 2013 findet am Samstag, den 13. April statt.
Im Namen des Vorstandes der ÖGAA bitte ich um rege Teilnahme.
Ankündigungen von Veranstaltungen für den Astronomietag derzeit unter: http://astronomie2012.at/


Protuberanz vom 17. November 2011, Foto: Charly Carraro † Lieber Charly, herzlichen Dank für die langjährige, tolle Zusammenarbeit bei diversen Sternführungen! Mögest Du stets Deinen Sternen nah sein.


- 25 Jahre Naturschutzgebiet Gadental – Himmelsbeobachtung am Samstag, den 29.9. ab 19 Uhr 30
Das Gadental, eine der Kernzonen des Biosphärenparks Großes Walsertal, ist seit 25 Jahren Naturschutzgebiet. Am 29.9. gibt es daher einen Festakt mit LAbg. Josef Türtscher und einer Festrede von Univ. Prof. Dr. Georg Grabherr. Ab 8 Uhr 30 wird ein vielseitiges Exkursionsprogramm geboten: Wasser, Geologie, Schmetterlinge und Astronomie.
Ab 19 Uhr 30 zeige ich beim Gasthof Rothenbrunnen (Sonntag-Buchboden) den frühherbstlichen Sternenhimmel. Geschichten über Sternbilder und den Mond ergänzen das Programm. Die Führung erfolgt mit dem „Astromobile“, der fahrbaren Sternwarte, die als Biosphärenparkprojekt mitfinanziert wurde. Nur bei klarem Himmel!

Weitere Informationen:
http://www.grosseswalsertal.at/Tourismus/veranstaltung.aspx?typ=0&bezirkonr=0&detailonr=222775149&menuonr=221711640

 
- Wetterglück beim Venustransit
hatte ein Innsbrucker Kollege (Wolkenfenster von einer Viertel Stunde). Ich hatte am Bürserberg gerade eine Minute um einen Blick durch die SoFi Brille zu werfen.

Foto: Dr. Kurt Pfitscher, Innsbruck / mit Schutzfolie vor Digitalkamera

- Lichtverschmutzung gesetzlich regeln
In der Dezemberausgabe „Recht der Umwelt“, Manzverlag, hat der Direktor des Vorarlberger Landtages einen für Astronomen interessanten Beitrag verfasst:
Die Vermeidung von Lichtverschmutzung ist ein völlig neues Gebiet des Umweltrechts. Die bestehende Kompetenzrechtslage überträgt die Verantwortung dafür in wichtigen Bereichen primär den Ländern. Dessen ungeachtet ist der Bund in der Lage, im Rahmen des Berücksichtigungsprinzips auch in bundesrechtlichen Vorschriften entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Die Umsetzung erfolgt in den Verfahren nach bundesrechtlichen (Gewerbeordnung) oder landesrechtlichen (Bauordnungen, Naturschutzgesetze) Vorschriften.
Es wäre zu wünschen, dass die Gebietskörperschaften Sensibilität für dieses wichtige Thema zeigen. Auch im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung sind über hoheitsrechtliche Maßnahmen hinaus durchaus effiziente Schritte zur Vermeidung von Lichtverschmutzung möglich, wobei den Gebietskörperschaften auch eine gewisse Vorbildfunktion zukommt.
Der gesamte Beitrag

- Halophänomen um die Sonne
Hofphänomene um Sonne und Mond kommen durch die Brechung des Lichtes an Eiskristallen in der Atmosphäre zustande. Josef Eisele hat mir ein Foto eines Sonnenhalos zur Verfügung gestellt. Herrn Eisele gelang die Aufnahme am 5. 9. 2010 bei der Totalphütte.
Am 22. Februar dieses Jahres war ein Mondhalo über Vorarlberg zu sehen (Bericht siehe „Aktivitäten“)

- Österreichischer Astronomietag am Samstag, den 14. Mai 2011 mit vier Vorarlberger Veranstaltern.
Themenschwerpunkt war heuer der Mond. Zwischen erstem Viertel und Vollmond ist er ein wunderschönes Fernrohrobjekt.
Informationen zum Astronomietag sind unter   http://astronomie2011.at    zu finden.
Die vier Veranstalter:
- Dr. Robert Seeberger
mit der mobilen Sternwarte in Thüringerberg (Schwerpunkt: Mond und Saturn)
- Dr. Richard Werner gemeinsam mit der Inatura Dornbirn
- Manfred Böhler mit seiner Privatsternwarte in Lustenau
- Die Vorarlberger Amateurastronomen mit der Karrenseilbahn in Dornbirn

- Frastanz-Bazora: Guter Beobachtungsplatz:

Die Rheticus-Gesellschaft organisierte am Freitag den 6. Mai einen mit 25 interessierten Teilnehmern gut besuchten Sternabend. Beobachtet wurden mit meiner mobilen Sternwarte "Astromobile" die drei Tage alte Mondsichel und der Ringplanet Saturn mit mehreren Monden. Der Parkplatz vor dem Jägerstüble in Frastanz-Bazora erwies sich als guter Beobachtungsplatz. Das klare Wetter und die gute Lufttransparenz erlaubte eine 284-fache Vergrößerung des Saturnsystems.

- Am Samstag Abend (12.2.11) um zirka 20 Uhr bot der Mond ein besonderes Schauspiel.
Er war von einem so genannten 22 Grad Halo umgeben. Der östliche Teil des vollständigen Ringes querte die Gürtelsterne des Orion. Der Radius des Ringes betrug 22 Grad. Dieser Lichtring kann durch spezielle atmosphärische Bedingungen erklärt werden. Das Licht des Mondes wird wird an Eiskristallen in der hohen Atmosphäre (in zirka acht Kilometer Höhe) reflektiert und gebrochen. Voraussetzung für die Haloeffekte sind gleichmäßig ausgebildete Eiskristalle.
Haloeffekte können auch um die Sonne beobachtet werden. Der 22 Grad Ring ist das häufigste Halophänomen. Nebensonnen und Lichtsäulen sind weitere Halophänomene.

- Gab es einen Anfang?
Am 23. Feburar sprach Univ. Prof. Dr. Amand Fässler von der Universität Tübingen vor sehr großem Publikum über die "Entstehung des Universums". Veranstalter war die Inatura Dornbirn im Rahmen der Vortragsreihe: "Sei eins mit Science". Die Inatura stellte die Vortragfolien zum Nachlesen Online:   http://www.inatura.at/

- Astrofenster beim ORF
Seit mittlerweile sechs Jahren sendet „Radio Vorarlberg“ den Beitrag „Das Astrofenster“. Im MENÜPUNKT „ORF Astrofenster“ finden Sie alle Themen aufgelistet. Per Mail (Anfrage an Robert.Seeberger@vol.at ) übermittle ich Ihnen gerne einzelne (auch ältere) Textbeiträge zu den Sendungen.

- Die Partielle Sonnenfinsternis vom 4. Jänner 2011
Ein Bericht von Dr. Richard Werner
Der Bericht

- ORF Wetterteam für "Vorarlberg Heute" im Großen Walsertal
Am 16. Juli gestaltete Mag. Franz Michael Hinteregger einen Fernsehbeitrag für „Vorarlberg Heute“ vom Ludescherberg. Der Rahmen war die Veranstaltung „Die Sonne - ein Stern und ein Kernreaktor“, die ich im Rahmen des Biosphärenpark-Sommerprogramms gemeinsam mit Charly Carraro durchgeführt habe.
Zum Fernsehbeitrag: http://ondemand.orf.at/bheute/player.php?id=vbg&day=2010-07-16&offset=00:19:53
Fotos dazu

- Gut besuchte Sternbeobachtung im Bregenzerwald

Über 40 Besucher, Kinder und Erwachsene folgten der Einladung von Elke Malloier auf den Rotenberg bei Langenegg. Perfekte Gastgeber waren die Familie Ehrenreich Vögel. Der Rotenberg ist mit der mobilen Sternwarte gut erreichbar und bietet einen perfekten Rundumblick. Trotz einiger Wolkenbänder konnten wir den Mond, die Venus und den Doppelstern Albireo durchs Fernrohr beobachten.

- Wetterglück und guter Besuch beim Astronomietag
Am Samstag den 24. April war Österreichischer Astronomietag. Gemeinsam mit Charly Carraro und Patrick Burtscher lud ich Interessierte nach Laz oberhalb von Bludenz. Die mobile Sternwarte mit dem 10“ Meade LX 200 sowie ein 12“ Meade LX 200 wurden in Position gebracht. Obwohl einige Wolken bedrohlich herumzogen, folgten zirka 35 Erwachsene und Kinder der Einladung. Beeindruckend waren der Mond mit seiner Kraterlandschaft und der schmale Ring des Saturns.

- Neuerscheinung zum Astronomiejahr: Vierteljahreszeitschrift Rheticus
Die Vierteljahreszeitschrift der Rheticus-Gesellschaft widmet den ersten Band 2010 der Astronomie.
Bericht dazu

- Astronomie - Meinungsumfrage:   Das Astronomiejahr ist zu Ende. Eine gute Gelegenheit zurückzublicken und das Stimmungs- und Meinungsbild der Vorarlberger zu erheben. Das Institut Dr. Edwin Berndt interviewte zwischen 8. und 30. Dezember 2009 insgesamt 354 Vorarlberger. Die Umfrage war repräsentativ. Geschlechter, Altersgruppen, Schulbildung und soziale Schichtung wurde berücksichtigt. Ein Dankeschön an das Land Vorarlberg und das Wissenschaftsministerium für die Finanzierung.
Bericht dazu

- Wetterglück bei der Busreise nach Falera:
48 Interessierte nahmen am 29. August an der Busfahrt nach Falera teil. Das Wetter spielte perfekt mit, denn bei der Führung durch die Megalithanlagen „Parc La Mutta“ hörte es zu regnen auf. In zwei Gruppen erläuterten die pensionierten Lehrer Hr. Catomen und Hr. Casanova die Entdeckungsgeschichte und die astronomische Bedeutung der Steinreihen. Rechtzeitig zur Sternbeobachtung an der Sternwarte „Mirasteilas“ klarte der Himmel auf. Mit verschiedenen Geräten (90cm Cassegrain, Takahashi Refraktor..) wurden der Mond, Jupiter, der Ringnebel in der Leier, der Kugelsternhaufen M92 im Herkules und andere Objekte ins Visier genommen.
Impressionen der Fahrt

- Großes Publikumsinteresse bei der Nacht der Wünsche:
Am Mittwoch den 12.8. fand am Seewaldsee in Fontanella, Großes Walsertal ein Sternabend statt.
Gerade rechtzeitig zwischen 22 Uhr und 24 Uhr klarte der Himmel soweit auf, dass alle Wünsche bezüglich der Sternschnuppen in Erfüllung gingen. Durch Charlys Dobson und den LX 200 konnten die Besucher den Ringnebel, ein dichtes Sternbild im Schwan und den Jupiter samt Monden bestaunen.
Bilder dazu

- Beteigeuze im Orion: Eruptive Gasbewegungen beobachtet. Dem Riesenstern steht eine Supernovaexplosion bevor.
Näheres dazu: http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation

- 16. September 2009, Gemeindehaus Nüziders:  
Expedition Mars – Multimediavortrag mit Mag. Gernot Grömer vom Österreichischen Weltraumforum
In einem faszinierenden Multimediavortrag berichtet Mag. Gernot Grömer aus erster Hand von den Herausforderungen einer bemannten Marsexpedition und dem aktuellen Stand der Marsforschung. Wann wird der erste Mensch auf dem Roten Planeten landen und hätte es früher vielleicht sogar einmal Leben auf dem Mars geben können?
Im April 2006 wurde in der Moab-Wüste von Utah an der Mars Desert Research Station eine bemannte Landung auf dem Roten Planeten in einem Isolationsversuch simuliert.

- Montafon-Arlberg-Marathon 2009: Ein Lauf durchs Sonnensystem

Der Gebirgsmarathon stand am 4. Juli im Zeichen des Astronomiejahres. Die Sportler bewältigten nicht nur  die Marathondistanz von 42,2 Kilometern; einer Idee von Mag. Manfred Huber folgend, liefen sie vom Neptun zur Sonne quer durchs Planetensystem. Die Distanzen und die Größen der Planeten waren maßstabsgetreu eins zu 107 Millionen auf die Marathondistanz verkleinert. An jeder Position gab es astronomische Kurzinformationen. Ein 4 Stunden 12 Minuten Läufer würde im tatsächlichen Planetensystem mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sein.
Die Karte mit der Wegstrecke
Impressionen vom Lauf

- Offizielle Inbetriebnahme des Astromobiles
Am Dienstag den 5. Mai 2009 fand in Blons beim Gemeindezentrum die Inbetriebnahme durch LAbg. Josef Türtscher statt.
Bericht dazu

- Die Sonne, unser Heimatstern: Beobachtungen durch ein Teleskop
Bei der Exkursion „Zur Sonne – unserem Heimatstern“ am Freitag den 8.5. bot sich den elf Teilnehmern der Himmel um 14 Uhr 15 in grau mit einer grauen Altus Stratus-Schichte.
Ein Bericht von Dr. Richard Werner

- Wetterglück beim Teil 2 von „Auf den Spuren Galilei´s“
Während beim ersten Termin wetterbedingt die Theorie und die Erläuterung der Teleskope im Vordergrund stand, spielte am 6. April das Wetter perfekt mit. Zirka 40 Besucher konnten Mondlandschaften und den Planeten Saturn bewundern. Wegen der besonderen Kantensicht in diesem Jahr blieb vom Saturnring nur jeweils ein „schmaler Strich“ auf beiden Seiten des Planeten stehen. Die Besucher konnten durch zwei Dobson´s, einen Refraktor und ein Schmitt-Cassegrain-Teleskop die Himmelskörper betrachten. Das Beobachterteam bestand aus Daniel Heinzle, Patrick Burtscher, Charly Carraro, Christian Mähr und Robert Seeberger.

- Offizielle Inbetriebnahme des Astromobiles
Am Dienstag den 5. Mai 2009 fand in Blons beim Gemeindezentrum die Inbetriebnahme durch LAbg. Josef Türtscher statt.
Bericht dazu

- Sternwarte "Cassiopeia" in Liechtenstein
Im Astronomiejahr ist die Zahl meiner Vorträge und Führungen stark gestiegen. Dabei werde ich immer häufiger nach einer öffentlichen Volkssternwarte gefragt. Neben der Privatsternwarte Böhler in Lustenau gibt eine öffentliche Volkssternwarte in unserer unmittelbaren Nachbarschaft in Schaan. Hier betreibt der "Astronomische Arbeitskreis Fürstentum Liechtenstein" die Sternwarte "Cassiopeia" mit einem 14 Zoll Teleskop von Celestron.
Nicht nur Interessierte, auch Schulklassen sind willkommen. Bereits zum zweiten Mal wirken die Liechtensteiner heuer in der vom ORF organisierten "Langen Nacht der Museen" mit. Auf der Österreich-Seite zum Astronomiejahr ( http://www.astronomie2009.at/kalender/karte-aut.php ) sind auch die Liechtensteiner Veranstaltungen angekündigt. Ich konnte mich persönlich von der Qualität der Führungen überzeugen und kann diese Einrichtung bestens empfehlen.
Homepage mit Lageplan

- Freitag, 24. April 2009: Symposium der Naturwissenschaften im Kolpinghaus Dornbirn:
u.a. Vortrag: Die Ringe des Saturn
Näheres unter:  http://inatura.at/inatura/gem_10659.shtm

- Rheticus Gesellschaft:

Beobachtungsabend am 1. April 2009 auf dem Ardetzenberg in Feldkirch.
Ein Bericht von Dr. Richard Werner

- Universität Innsbruck: Teil II der „Kosmischen Facetten“ mit Vorarlberger Beteiligung.

Am 25. 3. 09 findet im Kaiser-Leopold-Saal (Karl-Rahner-Platz 3) in Innsbruck ein bunter astronomischer Abend statt. Die musikalische Umrahmung übernimmt das Duo Flutar mit Proben aus ihrem „Galaktischen Klangzauber“
Ein Bericht dazu
Das Programm dazu

- Auf den Spuren Galilei´s
Dr. Christian Mähr wandelt gemeinsam mit mir auf den Spuren Galilei´s. An vier Beobachtungsabenden wird den Besuchern demonstriert, wie leicht sich Galilei´s historische Entdeckungen mit kleinen Amateurfernrohren nachvollziehen lassen.
Beobachtet werden die Phase der Venus und Gebirge auf der Mondoberfläche. Bei Schlechtwetter gibt es einen Vortrag zu oben genannten Themen.
Weitere Termine:
- Freitag, 11. September 2009, 14 Uhr;
Laz oberhalb von Bludenz; Auf den Spuren Galilei´s, Teil 3: Die Flecken der Sonne
Gemeinsam mit Dr. Christian Mähr, 
- Freitag, 18. September 2009, 19 Uhr 30,
Luderscherberg; Auf den Spuren Galilei´s, Teil 4: Die Sterne der Milchstraße
Gemeinsam mit Dr. Christian Mähr und dem Biospährenpark Großes Walsertal

Ein Bericht über die erste Veranstaltung

- Astro-Termine

Im Biosphärenpark Großes Walsertal wird 2009 ein Astronomieschwerpunkt gesetzt.  Ab April werden monatlich Beobachtungen und Vorträge angeboten.
- Sonntag 5. April, 10 bis 12 Uhr;
  Gasthof Sonne, Thüringerberg, Sonnenbeobachtung mit Fernrohr
- Dienstag, 5. Mai, 20 Uhr,
  Blons, Einweihung des „Astromobile“, einer Sternwarte auf Rädern; Mond und Saturnbeobachtung
- Freitag, 19, Juni 2009. 19 Uhr,
  Wieberhus, Probstei St. Gerold, New Zodiac – Galaktischer Klangzauber, ein Astro-Konzert des
  Duo´s Flutar mit Lesung astronomischer Texte   www.fluteguitar.net
- Samstag, 25. Juli 2009, 14 bis 16 Uhr;
  Bergstation der Seilbahnen Sonntag; Sonnenbeobachtung mit Spezialfiltern
- Mittwoch 12. August 2009, 20 Uhr 30
  Seewaldsee Fontanella;
  Die Nacht der Wünsche – Sternschnuppenbeobachtung, außerdem Jupiterbeobachtung.
- Freitag, 18. September 2009, 19 Uhr 30
  Ludescherberg, Auf den Spuren des Galilei -  Die Sterne der Milchstraße
- Freitag, 16. Oktober 2009, 19 Uhr,
  Gasthof Sonne, Thüringerberg, Der Sternenhimmel im Herbst; Erkennen von Sternbildern

- Mittwoch 1. April 2009, 20 Uhr, Ardetzenberg, Feldkirch;
  Mond- und Sternbeobachtung mit Teleskop;
  Veranstalter: Rheticusgesellschaft  


- Kunst und Astronomie:

Mag. Georg Vith organisiert anlässlich des Astronomiejahres eine Ausstellung in der Villa Claudia in Feldkirch. „47 Grad Nord - 9 Grad Ost, 17 künstlerische Positionen“  lautet der Titel. Eröffnung ist am Freitag den 4. Dezember 2009 um 19:30 Uhr in der Villa Claudia.
 
- Galaktischer Klangzauber - Premierenrückblick
 
Bericht dazu

- Der Sternhimmel zum Jahreswechsel  
Beobachtung in Fontanella

- Die alljährlichen Fehlprognosen der Sterndeuter
Fehlprognosen

- Vorschau auf das Jahr 2009
Das Himmelsjahr 2009

- Der Aludeckel des Astromobile dient zusätzlich als Pojektionswand
Astromobile

- Bericht von der Astronomiemesse in Villingen Schwenningen
Astronomiemesse

- Astrotermine für Herbst 2008
Astrotermine

- Bericht über die öffentliche Sonnenfinsternis-Beobachtung im Biosphärenpark vom 1. August
Sonnenfinsternis

- 30. Juni 1908: Das Tunguska-Ereignis:  Explosion eines Asteroiden über Sibirien.
Tunguska

- Ein neugieriger Blick in die Sterne

Mein Horoskop

- Donnerstag 24. April 2008:  Ein Freudentag für Österreichs Astronomie 
Österreich wird 14. Mitglied der ESO (Europäische Südsternwarte) 
www.oegaa.at  

- Das Programm zum Astronomietag (Samstag, den 10. Mai 2008)
www.astronomietag.at/cms/front_content.php?idart=10

- Falera – Graubünden: Bronzezeitliche und moderne Sternstunden

Folgender Beitrag erscheint in der Ausgabe 2/08 der Zeitschrift Megalithos:  
PDF-Text zu Falera

- Sonnenfleckenaktivität nimmt  wieder zu
Sonnenfleckenaktivität

- Ohne Teleskop: 7,5 Milliarden Lichtjahre tiefer Blick ins Universum
Ein Blick ins Universum

- Bericht zum Vortrag von Univ. Prof. Dr. Ronald Weinberger am  Freitag den 7. März 2008
Sind wir allein im Universum