Interessante Phänomene am Himmel 2019


Im neuen Jahr dürfen sich Sternbeobachter über einige schöne Himmelsereignisse freuen.

Zwei Mondfinsternisse:
 
In den Morgenstunden den 21. Jänner ereignet sich eine totale Mondfinsternis. Der Mond tritt um 4 Uhr 34 in den Kernschatten der Erde. Die Totalität dauert von 5 Uhr 41 bis 6 Uhr 44. Der Austritt aus dem Kernschatten ist um 7 Uhr 41. Der Mond geht in Vorarlberg um 8 Uhr 02 unter. Somit kann der gesamte Verlauf beobachtet werden. Es ist eine freie Sicht zum Westhorizont erforderlich.
 
In der Nacht vom 16. Auf 17. Juli ist eine partielle Mondfinsternis zu sehen. Im Maximum befinden sich 66% des Monddurchmessers im Kernschatten der Erde. Beginn: kurz nach 22 Uhr (Sommerzeit), Maximum um  23 Uhr 31, Ende um ein Uhr früh.
 
Drei Sonnenfinsternisse – Fernreisen erforderlich:
 
Eine partielle Sonnenfinsternis ist am 5./6. Jänner von Asien aus zu sehen. Für die totale Sofi am 2. Juli muss man nach Südamerika reisen.  Die ringförmige Sonnenfinsternis vom 26. Dezember ist in Teilen Asiens und in Arabien zu beobachten.
 
Merkurtransit am 11. November:
 
Außer dem Mond (Sonnenfinsternis) können auch die inneren Planeten Merkur und Venus vor der Sonnenscheibe vorbeiziehen. Bei den seltenen Ereignissen  spricht von Durchgängen oder Transiten. Für die Beobachtung des Merkurtransits ist ein Teleskop mit Spezialfilter nötig. Der Transit dauert über fünf Stunden – von 13 Uhr 35 bis 19 Uhr 04. Bis zirka 16 Uhr (danach steht die Sonne zu tief und geht unter) kann das Schauspiel von Vorarlberg aus betrachtet werden.
 
Planetensichtbarkeiten:
 
Merkur ist Ende Februar und im Juni am Abend tief im Westen zu sehen. Mitte August und Ende November kann man Merkur am Morgenhimmel im Osten auffinden.
Die Venus ist von Jahresanfang bis Ende Juni als „Morgenstern“ zu sehen. Ab Ende Oktober wird Venus wieder Abendstern.
Mars steht bis Anfang Juni am Abendhimmel, ab Ende Oktober am Morgenhimmel
Von Opposition spricht man wenn Sonne, Erde und der Planet in einer Linie stehen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Planet die ganze Nacht sichtbar.  Aber auch mehrere Wochen davor und danach lohnen sich Beobachtungen. Jupiter steht am 10. Juni in Opposition zur Sonne, Saturn am 9. Juli.
 
Sternschnuppen:
 
Die reichsten Ströme sind: gleich zu Jahresbeginn die Quadrantiden (1. Bis 5. Jänner); die Perseiden mit Maximum am 12. August und die Geminiden um den 14. Dezember.
Die Kuffner-Sternwarte in Wien gibt einen Überblick über die Sternschnuppenströme im Verlauf eines Jahres.
http://kuffner-sternwarte.at/meteore.php