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Erwerbsmöglichkeiten im Tal

 

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Infolge der Mechanisierung auch im bergbäuerlichen Bereich ist der Anteil der in der Landwirtschaft beschäftigten Personen von 37 % im Jahre 1981 auf 26 % 1991 weiter zurückgegangen. Es müssen vermehrt Arbeitsstellen außerhalb des Tales angenommen werden (siehe Bild 17), denn innerhalb des Großen Walsertales gibt es nicht sehr viele Erwerbsmöglichkeiten. Einziger Industriebetrieb ist ein Sägewerk in Sonntag mit 26 Beschäftigten. Hier werden etwa 20.000 m3 Holz pro Jahr eingeschnitten. 80 % davon werden von betriebseigenen Holzarbeitern in der Schweiz geschlagen und hergeführt. Das Holzfällen ist eine gute, aber gefährliche Verdienstmöglichkeit in der Zwischensaison. Holz hatte schon immer eine große Bedeutung für das Tal. Schon vor dem Straßenbau war es möglich, Holz durch Flößen talauswärts zu transportieren. Säge-, Zimmerei- und Tischlereibetriebe sind auch heute noch wichtige Erwerbszweige. Die 111 Unternehmen teilten sich 1991 wie folgt auf: 42 Fremdenverkehrsbetriebe mit insgesamt 132 Beschäftigten, 29 Gewerbebetriebe mit 79 Beschäftigten, 14 Handelsbetriebe mit 32 Beschäftigten, 16 Verkehrsbetriebe mit 87 Beschäftigten, 9 Geldinstitute, Versich. mit 23 Beschäftigten und 1 Industriebetrieb mit 26 Beschäftigten. Viele Walser gehen mehreren Beschäftigungen nach: Sie sind Landwirte, Zimmervermieter, Liftangestellte, Schilehrer oder finden zeitweise in einem Gast- oder Gewerbebetrieb Arbeit.

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