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ANATOMIE/PHYSIOLOGIE

Laborwerte beim Menschen

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Die Laborwerte als Word-file (rtf-Format)

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Laborwerte vom "Netdoktor"

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Parameter
Normbereiche

Mögliche Ursachen

é Anstieg ê Abnahme

Antistreptolysintiter

ASL-Titer

< 200 U/ml (Erwachsene)

< 10 U/ml (Kinder)

é Infektion mit hämolysierenden Streptokokken der serologischen Gruppen A, C und G

AP

Alkalische Phosphate

Frauen 55-170 U/l

Männer 70-175 U/l

Kinder (1-2 J) <630 U/l

Kinder (3-9 J) <550 U/l

Kinder (10-15 J) <700 U/l

é Lebererkrankungen, Verschlussikterus, Knochenerkrankungen, Knochenmetastasen, Knochenwachstum im Kindesalter, Schilddrüsenüberfunktion, Schwangerschaft

ALAT siehe GPT

ASAT siehe GOT

Bilirubin

gesamt: bis 1,1 mg/dl

direkt: bis 0,3 mg/dl

é des "direkten" Bilirubins: Leberzellschäden, Galleabflußstau

é des "indirekten" Bilirubins: Hämolysen (hämolytischer Ikterus)

Blutungszeit

2-5 Minuten (je nach Methode)

é Thrombozytopenie

Blutzucker siehe bei Glucose

BSG (Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit)

Frauen 10-20 mm/h

Männer 4-10 mm/h

é Entzündungen, Tumoren, Leukämien

BUN siehe Harnstoff

Calcium

2,2-2,7 mmol/l

(8,8-10,2 mg/dl)

é Hyperparathyreoidismus, D-Hypervitaminose, Knochenabbau

ê entzündliche Darmerkrankungen, Nebenschilddrüsen-Unterfunktion, Nierenerkrankungen.

Chlorid

Serum: 97-108 mmol/l

Urin: Tagesausscheidung 120-240 mmol

é Niereninsuffizienz

ê Erbrechen, Magenspülungen

Cholesterin

150-240 mg/dl (Alters- und geschlechtsabhängigkeit!)

é Hypercholesterinämie, Hyperlipoproteinämien

ê Hyperthyreose

CK (Creatinkinase)

CPK (Creatinphosphokinase)

Männer 10-80 U/l

Frauen 10-70 U/l

é Herzinfarkt: 4-6 Stunden nach Infarkt, Maximum nach etwa 24 Stunden; Skelettmuskelschäden;

CK-MB

< 10 U/l

é Herzinfarkt: 15-160 U/l

CRP (C-reaktives Protein)

Bis 8,2 mg/l

é Entzündungen, Viruserkrankungen, rheumatische Erkrankungen

Differentialblutbild

Erwachsene

Neutrophile 55-70%

davon stabilkernige 3-5%

Eosinophile 2-4%

Basophile 0-1%

Lymphozyten 25-40%

Monozyten 2-6%

é Granulozyten: Bakterielle Infektionen, Vergiftungen, Blutverluste, Virusinfektionen

Eisen

Männer 40-170 mg/dl

Frauen 37-150 mg/dl (altersabhängig)

ê Eisenmangel, Infektionskrankheiten

Eiweiß (Serum)

Gesamteiwei

Serum 66-83 g/lß

é Flüssigkeitsmangel

ê Eiweißmangelernährung, Eiweißverluste z.B. durch Niereninsuffizienz, Blutungen oder Verbrennungen

Eiweiß (Urin)

Urin gesamt bi 150 mg/Tag

Albumin bis 20 mg/Tag

é Niereninsuffizienz, Pyleonephritis u.a., Entzündungen der ableitenden Harnwege

Erythrozytenzahl

Erwachsene weiblich 3,9-5,6*106/µl

Erwachsene männlich 4,5-6,5*106/µl

ê Anämien, Blutverluste

Flüssigkeitsverlust, Polyglobulie

Ferritin

Männer 35-217 mg/l

Frauen 23-110 mg/l

Säuglinge und

Erwachsene über 65 Jahre:

Bis 600 mg/l

éChronische Entzündung, Tumor

ê Anzeichen für beginnenden Eisenmangel

GLDH

Männer <4 U/l

Frauen <3 U/l

é Leberentzündung, alkoholbedingte Lebererkrankungen

Glucose

70-100 mg/dl

é Diabetes mellitus

ê Überdosierung (!) von Antidiabetika

GTT

Blutzuckerwerte nach 1 Stunde <160 (Grenzbereich 160-220) mg/dl, nach 2 Std. <120 (Grenzbereich 120-150) mg/dl

é Diabetes (Nüchternblutzucker im oberen Grenzbereich), Überschreitung des Grenzbereichs nach Belastung gilt als krankhaft

GOT

Männer bis 19 U/l

Frauen bis 15 U/l

é Lebererkrankungen, Herzinfarkt, Skelettmuskelbeschädigung

GPT

Männer bis 23 U/l

Frauen bis 19 U/l

é Lebererkrankungen

c-GT

Männer 6-28 U/l

Frauen 4-18 U/l

é Lebererkrankungen, Verschlussikterus, Hepatitis, Leberzirrhose

Harnsäure

Serum:

Männer <= 7,0 mg/dl

Frauen <= 5,7 mg/dl

é Gicht, Niereninsuffizienz

BUN

Harnsäure-Stickstoff

Harnstoff

Serum 5-23 mg/dl

 

Harnstoff-Serum < 50 mg/dl

é Nierenfunktionsstörungen,

erhöhter Eiweißabbau (z.B. Abszesse)

Hämatokritwert

Kinder (1-10 Jahre) 35-38%

Erwachsene weiblich 36-47%

Erwachsene männlich 40-54%

é Polyzythämie

ê Anämien, Blutverluste

Hämoglobin

Gesamthämoglobin:

Männer 13,3 –17,7 g/dl

Frauen 11,7 – 15,7 g/dl

MCH=mean corpuscular hemoglobin (mittlerer Hämoglobingehalt des Erythrozyten) 27-34 pg

MCHC=mean corpuscular hemoglobin concentration (mittlere Hb-Konzentration im Erythrozyten) 30-35 g Hb/dl Erythrozyten

ê Anämien,

 

 

ê Eisenmangelanämie

 

 

ê Eisenmangelanämie

 

 

Immunglubuline

IgG  8-18 g/l

IgA  0,9-4,5 g/l

IgM  2,8-6 g/l

Immunglubulin E:

Erwachsene bis 0,003 g/l

é chronische Infekte, Lebererkrankungen,

ê Antikörpermangel,

é Allergien

ê Tumoren

Kalium

3,5-4,7 mmol/l

Tagesausscheidung 35-80 mmol

ê Niereninsuffizienz, chronische Durchfälle, Missbrauch von Abführmitteln, Diuretika

é Niereninsuffizienz, M. Addison

Katecholamine, gesamte

< 1,5 mg/l Serum

Tagesausscheidung <270 mg

Urin: Noradrenalin 23-105 mg

Adrenalin 4-20mg

Dopamin 190-450

é Phäochromozyten

Kreatinin

Serum Männer 0,7-1,4 mg/dl

Serum Frauen 0,6-1,2 mg/dl

Urin Tagesausscheidung:

Männer 8,7-24,6 mg/kg Körpergewicht

Frauen 7,3-21,4 mg/kg Körpergewicht

é Einschränkung der Nierenfunktion

(z.B. Glomerulonephritis, Pyelonephritis, Harnstauung)

 

LAP

16-35 U/l

é Cholestase, Schwangerschaft, Nierenschäden, Entzündung der Bauchspeicheldrüse

LDH

HBDH

Erwachsene 120-240 U/l

Erwachsene 68-135 U/l

é Herzinfarkt (Spätdiagnostik, HBDH); Lebererkrankungen (Extremwerte bei Vergiftungen) und Skelettmuskelschäden (LDH5); Anämien, Leukämie

Leukozytenzahl

Kinder 2-7 J. 6000-15000/ml

Kinder 8-12 J. 4500-13500/ml

Erwachsene 4000-10000/ml

é Bakterielle Infektion, nichtinfektiöse Gewebschädigungen, Stoffwechselstörungen, Leukämien

ê Knochenmarkschädigungen, Virusinfektionen, Immunkrankheiten

Lipase

Serum <190 U/l

é Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Magnesium

Frauen 1,87-2,51 mg/dl

Männer 1,78-2,56 mg/dl

é Niereninsuffizienz

ê Resorptionsstörungen, Erbrechen, Leberzirrhose (Symptom: Muskelkrämpfe)

MCH siehe Hämoglobin

 

 

MCHC siehe Hämoglobin

 

 

MCV

Mean corpuscular volume (Mittleres Volumen der Erythrozyten) 80-100 fl

é Eisenmangelanämie

ê Perniciöse Anämie

Natrium

Serum: 135-144 mmol/l

Urin: Tagesausscheidung 120-220 mmol

ê Nierenschäden, Entwässerungsmittel

Phosphat

Erwachsene 2,6-4,5 mg/dl

(0,8-1,45 mmol/l)

Kinder: 3,6-5,9 mg/dl

(1,16-1,91 mmol/l)

é Nierenerkrankungen

ê Vitamin-D-Mangelkrankheiten, Alkoholismus

Plasma-Thrombinzeit

(PTZ) siehe Thrombinzeit

Siehe Thrombinzeit

 

Prolaktin

Frauen 58-519 mU/l

Männer 47-301 mU/l

é Männliche und weibliche Sterilität, Amenorrhoe (Aussetzen der Menstruation)

Pseudochlinesterasen

(CHE)

3000-8000 U/l

ê Einschränkungen der Funktion der Leber (Zirrhose, Vergiftungen), Zytostatika

Quick-Test

(siehe TPZ)

70-120%

therapeutischer Bereich: 15-25%

Kontrolle der Behandlung mit Gerinnungshemmern

Retikulozytenzahl

Erwachsene 0,5-1,2% der Erythrozyten

é Hämolytische Anämien, Eisenmangelanämien

ê Aplastische Anämie

Rheumafaktor

Siehe Waaler-Rose-Test

 

 

Röteln-Antikörper

Titer mindestens 1:32

é Nach Rötelinfektion oder Schutzimpfung

Thrombinzeit TZ

17-24 Stunden

 

Thromboplastinzeit

(TPZ, Quick-Wert)

70-120%

15-25% bei Thromboseprophylaxe mit Cumarinen = therapeutischer bereich)

ê Therapie mit Gerinnungshemmern

Thromboplastinzeit,

partielle (PTT)

30-45 Sekunden

ê Störungen im Gerinnungsbereich

Thrombotest

(TT)

5-12% bei

Thromboseprophylaxe mit Cumarinen (70-130% bei Normalpersonen)

Kontrolle der Antikoagulantienbehandlung mit Cumarinen

Thrombozytenzahl

Erwachsene 140000-400000/ml

é Thromozytose (400000-1000000/ml) bei Infektion und nach Blutverlust

ê Knochenmarkschädigung, gesteigerter Abbau

Thyroxin (T4)

Gesamt-Thyroxin 5-12mg/dl

Freies Thyroxin FT4 0,8-2,0 ng/dl

é Hyperthyreose (Überfunktion der Schilddrüse)

ê Hypothyreose (Unterfunktion der Schilddrüse)

Transferrin

Frauen 200-310 mg/dl

Männer 210-340 mg/dl

é Eisenmangel

ê Tumor, chron. Entzündung, Nierenschäden

Triglyceride

50-170 mg/dl

 

Trijodthyronin (T3)

Gesamt-T3 0,7-1,8 ng/ml

Freies T3 2,5-6,0 pg/ml

é Hyperthyreose

ê Hypothyreose

Urobiliogen

Tagesausscheidung 2-4 mg

é Schädigung der Leberzellen

Vanillinmandelsäure

Tagesausscheidung 3,3-6,5 mg

é Phäochromozytom

Waaler-Rose-Test

Titer 1:20 ("Rheumafaktor")

é Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

Zucker siehe Glucose

 

 

 

Übersicht über die Maßeinheiten und deren Abkürzungen:

mol = atomare Stoffmenge. Das ist die Menge in Gramm in zahlenmäßiger Gleichheit mit der Molekülmasse.

Wasser hat die Molekülmasse 18. 1 mol Wasser sind daher 18 Gramm.

mmol = Millimol, ein tausendstel Mol

ng = Nanogramm, 10-9 Gramm, milliardstel Gramm

nm = Nanometer, 10-9 Meter, milliardstel Gramm

mg = "Mikrogramm", 10-6 Gramm, millionstel Gramm

ml = "Mikroliter", 10-6 Liter, millionstel Liter

mg = Milligramm, 10-3 Gramm, tausendstel Gramm

ml = Milliliter, 10-3Liter, tausendstel Liter, Kubikzentimeter

dl = Deziliter, zehntel Liter

Quelle: J. Nachtnebel: "Normalwerte unseres KÖrpers, Weltbild Verlag

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Zwei Genetikthriller vom Autor dieser Seite

Rudolf Oeller:

Typhons Rache

Thriller über die vernichtende Kraft der Rache und den Traum vom ewigen Leben im Diesseits.
(Fortsetzung von Typhon District)
Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791257032685

Ein geheimes Forschungsprojekt diente der Produktion von Mensch-Tier-Hybriden. Es wurde erschaffen im Namen des Fortschritts für die Transplantation von Organen, ging aber zugrunde im Schatten politischer und ökonomischer Macht.
Ben Schmitt, einst leitender Genetiker im Projekt Typhon District, lebt im US-Zeugenschutz. Doch die Geister der Vergangenheit lassen ihn nicht los: ein gestohlenes Jahrhundertprojekt, verschwundene Freunde, eine verschollene Geliebte, ein Verrat, der nach Vergeltung schreit.
Gemeinsam mit seinem Freund Mo begibt er sich auf eine gefährliche Reise durch Europa und Asien – auf der Suche nach Antworten, nach Wahrheit, nach Rache. Doch jeder Schritt bringt sie tiefer in ein Netz aus Geheimdiensten, tödlichen Feinden und der grausamen Erkenntnis, dass manche Grenzen der Wissenschaft nie hätten überschritten werden dürfen. Als Ben und Mo erfahren, dass ihr gestohlenes Projekt auf Befehl höchster Regierungsmitglieder in den USA und Russland weiter betrieben wird, kämpfen sie bereits um ihr Leben.
Beklemmend realistisch und gnadenlos spannend – Typhons Rache ist ein rasanter Thriller über die Hybris der Wissenschaft, die Abgründe menschlicher Gier und die zerstörerische Kraft des Vergeltungsdrangs. Wer Gott spielt, muss bereit sein, einen hohen Preis zu zahlen.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Gespräch über Typhons Rache bei Heinzlmaiers Lesezeichen.
Gespräch über Typhons Rache bei Conoscere TV.

Rudolf Oeller:

Typhon District

Thriller über eine Gruppe junger Wissenschaftler, die an ihrer Gier zugrunde ging.
Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791220149914

Als Ben, ein Molekularbiologe, um Hilfe gebeten wird, weil die Schimpansenweibchen im Zoo keinen Nachwuchs bekommen, ahnt er noch nicht, dass seine Welt bald aus den Fugen geraten wird. Die Ursache der Zeugungsunfähigkeit ist nämlich eine Chromosomenmutation der Affendamen, und die bringt seinen Chef auf eine folgenreiche Idee. So entsteht das unter Verschluss gehaltene Projekt Typhon District, benannt nach einem Hybridmonster aus der Mythologie. Erst allmählich kommen bei Ben und seinem internationalen Team Zweifel auf. Doch da sind sie bereits tief in einem Strudel von Geld und Machtgier, Manipulation und Skrupellosigkeit gefangen. Nicht nur ihre eigenen Leben sind bedroht. Als sie das bemerken, ist es bereits zu spät.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Typhon District - Rezension