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Der Wolf


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DER WOLF (canis lupus)


Der Wolf ist nach dem Menschen das am weitesten verbreitete soziale Raubtier, da er in der Lage ist, sich an die unterschiedlichsten Lebensräume anzupassen. Entwickelt hat er sich vor Jahrmillionen in Eurasien.
Früher kam er in ganz Eurasien und Nord- und Mittelamerika vor. Heute findet man größere Wolfsbestände nur noch in Alaska, Kanada und Asien, wobei diese sich meist in spezielle Reservate oder in berge zurückgezogen haben, da der Mensch den Lebensraum dieser faszinierenden Tiere immer mehr zerstörte und den Wölfen jahrhundertelang nachstellte.
Der Mensch glaubte, der Wolf würde seine Nutztiere reißen, und sogar vermehrte Angriffe auf Menschen verüben. Nutztier reißen Wölfe allerdings nur selten, meistens geschieht dies in besonders harten Wintern. Angriffe von Wölfen auf Menschen sind übrigens nicht einwandfrei nachgewiesen.


Wolfsunterarten, die bereits ausgerottet wurden:
Der Kenai-Wolf war eine der größten Unterarten des Wolfes. Er wog selten weniger und oft erheblich mehr als 45 kg. Der Kenai-Wolf lebte auf der Halbinsel Kenai in Alaska und erlosch 1915.

Der weiße Neufundland-Wolf wurde 1911 als erster von vielen amerikanischen Unterarten des Wolfs ausgerottet.

Die vielleicht kleinste Unterart des Wolfes, der japanische Wolf überdauerte bis ins 20. Jahrhundert. Er lebte in Japan und auf den japanumgebenden Inseln. 1905 wurde der letzte Vertreter von einem Menschen getötet.

Das Aussehen des Wolfs:

Der Wolf ist ein typisches Raubtier. Er hat einen langen Schädel, halbstarre, kräftige Hinterbeine und geschmeidige, lockere Vorderläufe. Außerdem besitzt er ein ausgezeichnet wärmeisolierendes Fell, kompakte Pfoten, große Zähne zum Ergreifen, Festhalten und Zerreißen der Beute, eine große Hirnkapazität sowie ein hervorragendes Hör- und Witterungsvermögen.
Wölfe erreichen eine Widerristhöhe von ca. 50 - 100 cm und werden bis zu 80 kg schwer! (Vergleich: Bernhardiner wiegen ebenfalls 80 kg.)


Die Jagd:

Wölfe sind Hetzjäger und können im Notfall ein Beutetier tagelang verfolgen. Sie jagen im Rudel, was die Jagd auf große Beutetiere sehr erleichtert. Vor allem im Winter erlegen sie Beutetiere, die viel größer sind als sie selbst.
Nicht einmal 10% der Jagdversuche des Wolfes sind von Erfolg gekrönt. Wölfe können ohne weiters mehrere Tage ohne Nahrung überstehen, fressen dann aber bis zu 10 kg Fleisch auf einmal.


Verhalten und Lebensweise:

Wölfe leben in Familienverbänden, die etwa aus 7 - 12 Tieren bestehen, wobei es aber auch Rudel mit bis zu 30 Tieren gibt.

Das Rudel wird vom ranghöchsten Rüden, dem Alpha-Männchen beherrscht, wobei das Alphaweibchen ihm fast gleichgestllt ist.
Mit Harn und Kot markieren die Wölfe ihr Revier.
Allein umherstreifende Wölfe sind in der Regel Jungtiere auf der Suche nach einem eigenen Revier.

Eine komplizierte "Sprache", bestehend aus Gesten, Bellen und Knurren, regelt die soziale Rangordnung innerhalb des Wolfsrudels. Um ihre Anwesenheit kundzutun, heulen Wölfe. Damit versuchen sie ein Aufeinandertreffen, das meist mit einem Kampf verbunden wäre, zu vermeiden.


Fortpflanzung und Aufzucht der Welpen:

Von Ende Dezember bis April sind Wölfe hitzig. Nur die Alphatiere pflanzen sich fort. In einem Bau, der meist von der Wölfin selbst gegraben wird, kommen die Jungen nach einer Tragezeit von etwa 9 Wochen auf die Welt. Die Jungen werden blind, taub und hilflos geboren. Etwa nach einem Monat könne die Jungen Fleisch fressen. Von diesem Augenblick an teilt sich das Rudel ihre Fütterung. Sie schlagen sich an der Beute den Bauch übervoll und würgen das Fleisch für die Jungen, wenn sie zur Höhle zurückkehren, wieder hervor.
Häufig agieren ein oder zwei der jüngeren Wölfe als "Babysitter" und spielen mit den Kleinen, während die Mutter jagt.


Verschiedene Wolfstypen:

Der Nordamerikanische Wolf ist der größte seiner Art und ist meist grau gefärbt.

Der Rotwolf ist sehr leicht, klein und schlank und wiegt 15 - 30 kg. Der Rotwolf ist in freier Wildbahn wahrscheinlich ausgestorben. Im Südosten der USA trifft man wolfähnliche Tiere an, die höchstwahrscheinlich eine Kreuzung zwischen Rotwolf und Kojoten sind.

Der Mexikanische Wolf hat in den Bergen Zentralmexikos überlebt. Er ist klein, aber sehr robust.

Der Polarwolf ist weiß und besiedelt die kanadische Arktis bis hinauf zur Insel Ellesmere. In diesen kalten Gegenden herrscht Futtermangel, deshalb besetzen Polarwölfe sehr große Territorien.

Der Europäische Wolf ist in Westeuropa beinahe ausgerottet worden, wobei Restbestände auf der Iberischen Halbinsel in Skandinavien und in Mittel- und Osteuropa überlebt haben.

Schülerreferat: Deborah KORN, Julia SIEBENHOFER, 5r Klasse, BG Bregenz Blumenstrasse, Juli 2001

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Zwei Genetikthriller vom Autor dieser Seite

Rudolf Oeller:

Typhons Rache

Thriller über die vernichtende Kraft der Rache und den Traum vom ewigen Leben im Diesseits.
(Fortsetzung von Typhon District)
Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791257032685

Ein geheimes Forschungsprojekt diente der Produktion von Mensch-Tier-Hybriden. Es wurde erschaffen im Namen des Fortschritts für die Transplantation von Organen, ging aber zugrunde im Schatten politischer und ökonomischer Macht.
Ben Schmitt, einst leitender Genetiker im Projekt Typhon District, lebt im US-Zeugenschutz. Doch die Geister der Vergangenheit lassen ihn nicht los: ein gestohlenes Jahrhundertprojekt, verschwundene Freunde, eine verschollene Geliebte, ein Verrat, der nach Vergeltung schreit.
Gemeinsam mit seinem Freund Mo begibt er sich auf eine gefährliche Reise durch Europa und Asien – auf der Suche nach Antworten, nach Wahrheit, nach Rache. Doch jeder Schritt bringt sie tiefer in ein Netz aus Geheimdiensten, tödlichen Feinden und der grausamen Erkenntnis, dass manche Grenzen der Wissenschaft nie hätten überschritten werden dürfen. Als Ben und Mo erfahren, dass ihr gestohlenes Projekt auf Befehl höchster Regierungsmitglieder in den USA und Russland weiter betrieben wird, kämpfen sie bereits um ihr Leben.
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Gespräch über Typhons Rache bei Heinzlmaiers Lesezeichen.
Gespräch über Typhons Rache bei Conoscere TV.

Rudolf Oeller:

Typhon District

Thriller über eine Gruppe junger Wissenschaftler, die an ihrer Gier zugrunde ging.
Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791220149914

Als Ben, ein Molekularbiologe, um Hilfe gebeten wird, weil die Schimpansenweibchen im Zoo keinen Nachwuchs bekommen, ahnt er noch nicht, dass seine Welt bald aus den Fugen geraten wird. Die Ursache der Zeugungsunfähigkeit ist nämlich eine Chromosomenmutation der Affendamen, und die bringt seinen Chef auf eine folgenreiche Idee. So entsteht das unter Verschluss gehaltene Projekt Typhon District, benannt nach einem Hybridmonster aus der Mythologie. Erst allmählich kommen bei Ben und seinem internationalen Team Zweifel auf. Doch da sind sie bereits tief in einem Strudel von Geld und Machtgier, Manipulation und Skrupellosigkeit gefangen. Nicht nur ihre eigenen Leben sind bedroht. Als sie das bemerken, ist es bereits zu spät.

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Typhon District - Rezension